Wie gestalte ich meine Corona-Zeit zu Hause?

Alle unsere Tätigkeiten sind nun nach Hause verlegt, so auch bei mir und ich verbringe Zeit mit Dingen zu Hause, die ich sonst woanders getan habe. Grundsätzlich kommt mir das entgegen und ich merke wie mein System entschleunigt. Andererseits ist es gar nicht so leicht sich selbst zu organisieren und sich selbst einen Rahmen zu geben, der sonst von außen vorgegeben wird.


So zum Beispiel beim Yoga Unterricht in einem Yoga Studio. Wenn ich gemeinsam mit anderen Yogis in einem Studio praktiziere, wird mir ein Rahmen vorgegeben und ich käme nicht auf die Idee dort aus der Reihe zu tanzen.

Während meiner ersten online Yoga Stunde daheim bin ich zwischendurch ans Telefon gegangen und habe mir dann einen Kaffee gekocht. Bei der zweiten online Yoga Stunde habe ich früher aufgehört und angefangen Abendessen zu kochen.

Also wurde ziemlich schnell deutlich, dass ich mir nun selbst einen Rahmen geben muss und darin gar nicht geübt bin. Drei Fragen helfen mir Klarheit zu bekommen, wie das mit dem Rahmen funktionieren kann.


  1. Wofür will ich mir selbst einen Rahmen geben?

  2. Wozu will ich das tun?

  3. Wie muss dieser Rahmen für mich aussehen?


Für das Yoga heißt es konkret:

  1. Will ich überhaupt zu Hause Yoga praktizieren und wenn ja,

  2. Wozu will ich noch mal Yoga üben?

  3. Was unterstützt mich darin, während der Praxis konzentriert zu bleiben?


Meine Antworten auf die Fragen lauten so:


  1. Ja, ich praktiziere 3x / Woche zu Hause Yoga,

  2. weil es mich in den Körper bringt, meine Haltung ausrichtet und ich mich danach gut fühle. Es ist mir wichtig für meine Gesundheit und mein Wohlbefinden.

  3. Um einen guten Rahmen zu schaffen mache ich folgendes: Handy in ein anderes Zimmer legen, Telefonkabel ziehen, Waschmaschine und Spülmaschine aus, Abwesenheit auf Slack einstellen, 15 Minuten vorher: Computer aus, umziehen, Matte ausrollen, Wasser bereitstellen, Kerze anmachen und auf der Matte ankommen. Tief atmen.


Mit dieser klaren Intention fällt es mir leichter bei der Sache zu bleiben und mir einen guten Fokus zu geben. Dieses Prinzip funktioniert auch für die Home Office Zeit. 


Es ist eine gute Zeit im Kleinen herauszufinden was man möchte und sich darin zu üben das dann umzusetzen. Ein Coaching kann dabei unterstützen, schafft Nähe und Verbundenheit. Wenn Du Dich für ein (zurzeit online) Coaching interessierst, dann melde Dich gerne bei mir. post@andreaebeling.de.



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